Freitag, 14. März 2014

Ich mag...

Gänseblümchen.

So lautet der Titel des Buches, das ich als mein heutiges Tagesteil auserkoren habe.
Dieses Mal ist es ein echtes Geschenk für jemanden von Euch - ein kleines Poesiealbum gefüllt mit "unaufdringlichen Gedanken":

Leseprobe:

Wenn mir
nach stundenlangen Grübeln
endlich die schlagfertige Antwort einfällt
nach der ich so lange gesucht habe
dann könnt ich mich
fast noch mehr ärgern.

Oder:

Diese endlos weiten
Schneewüsten
verlangen
viel Vertrauen von mir
dass darunter
Leben schläft

langweilige Menschen auch

Apropos "mögen".
Gestern bei Freunden gekostet und heute schon nachgebacken, weil furchtbar lecker (und fastenkompatibel):

Vegane Mandelecken

Für den Teig muss man

300 g Mehl
1/2 Packg. Backpulver
1 Packg. Vanillezucker
1 TL Johannisbrotkernmehl
130g Margarine
50g Zucker
1 Prise Salz
4 EL Wasser


vermengen. Ausrollen und mit Aprikosenkonfitüre bestreichen.

Als Belag werden 200g Mandelblätter und 100g Mandelstifte aufgedrückt.
Anschließend gießt man eine kurz aufgekochte Soße aus

200g Margarine
200g Zucker
1 Packg. Vanillezucker
75ml Wasser


drüber und schiebt das ganze für 30-40 Min. bei 180 Grad in den Ofen.

Zum Schluss noch 100g geschmolzene Zartbitterschockolade verteilen und alles in Dreiecke schneiden.


Ach, am besten die Menge gleich verdoppeln. Oder nein, vervierfachen!

Und noch etwas zum Thema "mögen":

Mittagessen. Gemengte Möhren mit Kartoffeln.
Das letztgeborene Kind wird herbeigerufen. Es kommt, sichtet, ruft "Mag is nis" und verschwindet.
Schlaumutter fischt ein Schraubglas aus dem Schrank, klebt einen Autoaufkleber drauf, füllt oben genannte Mahlzeit ein.
Sie ruft den kleinen Gourmet (oder sollte man sagen verwöhnten Popanz?) erneut.
Das Kind lugt, eilt freudig herbei und verputzt komplett.

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